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Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Frau Manuela Schwesig (Pressefoto)
Hat sich die Ministerpräsidentin von MV im übertragenen Sinne einer "vorsätzlichen Körperverletzung gegenüber den Landeskindern" schuldig gemacht?

Unglaublich, die Arroganz der politischen Nomenklatura in MV, dies zu Lasten von kranken Kindern aus sozial prekärem Umfeld!
Jetzt im 6. Jahr einer Odyssee, die nicht vorstellbar erschien, BELEGEN wir ein Verhalten was nachweisbar sogar strafbewehrt ist. Wir danken allen Unterstützern die den durch uns betreuten Kindern ein Lächeln ins Gesicht zauberten, wir danken NICHT den politisch Verantwortlichen in MV, wie ein roter Faden zieht sich die fehlende Unterstützung durch Regierungsgremien.

Lesen Sie die unten stehenden Ausführungen. DANKE
Symbolbild: 1,90 € pro Tag und Kind bei Kinder- und Jugendfreizeiten in MV ist weder Förderung, noch angemessen, es ist Zynismus pur!
Für ALLE Kinder sollte die UN-Kinderrechtskonvention gelten! Kinderrechte gehören ins Grundgesetz! Eine willkürliche Auslegung zum Nachteil schwer erkrankter Kinder aus sozial prekärem Umfeld durch die politische Nomenklatura von MV ist beschämend!

Hilfe für Alexandra!

Wir fordern eine Änderung der zynischen und beschämenden Förderpraxis  bei Freizeiten für Kinder und Jugendliche in Mecklenburg/Vorpommern durch den Kreis der  politisch Verantwortlichen. Beendet die bisherige erniedrigende Praxis, eine Feigenblatt-Politik die menschenunwürdig ist und nichts mit einer vertretbaren Sozialpolitik zu tun hat, von welchem politischen Lager auch immer vor gedacht.

Wie würden Sie über eine  fakultative Grundförderung von ca. 1,90 € pro Tag und Kind für „insbesondere sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche“ im Zuge der Unterstützung von Ferienfreizeiten denken? Richtig, eine freiwillige Leistung ist dem Grunde nach eigentlich immer anerkennenswert (hier die seit fast 20 Jahren aktuelle Förderrichtlinie des Landes MV), doch ab wann ist eine diesbezügliche Förderung eine Förderung im originären Sinne, kann diese als solche auch als angemessen gelten und dient nicht nur als Feigenblatt vermeintlich sozial aktiver Politik auf diesem Feld?

Natürlich kann nicht jedes sozial benachteiligtes Kind eine staatlich garantierte Leistung im Sinne einer Subventionierung von organisierten Freizeiten erhalten oder doch? Kinderarmut ist immer Eltern- bzw. Familienarmut. Die Generierung eines hinreichenden sozio-kulturellen Einkommens, ggf. über den Dritten Sektor als Modell sinnstiftender Arbeit auf der Basis von Wahlobligationen und des sich daraus begründenden Rechtsanspruches auf Arbeit, dies durch den gänzlichen Wegfall von entwürdigender Alimentierung bei Arbeitslosigkeit, könnte ein Ansatz sein.

Unterstellen wir als Zukunftsvision ein Land in denen alle Menschen durch Arbeit selbstständig ihr Einkommen erzielen könnten. Eine Vielzahl gesellschaftlicher Herausforderungen wäre obsolete, auch die Notwendigkeit das „Menschenrecht“ auf Urlaub für alle Kinder durchzusetzen wäre nicht mehr notwendig bzw. würde sich auf den Einzelfall konzentrieren und nicht auf ein Massenphänomen.

Laut einschlägiger sozialer Studien stieg die Kinderarmut bzw. der Anteil armutsgefährdeter Kinder in den letzten Jahren in der BRD und pendelt sich jetzt auf ein Niveau von ca. 3.000.000 in Deutschland ein. Eine aktuelle Studie aus dem August 2019 (Verschlossene Türen) des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes zu Chancen der Teilhabe können Sie hier zur Kenntnis nehmen. Unter anderem sehr besorgniserregend sind die fast nicht vorhandenen Teilhabemöglichkeiten im Bereich Freizeit – Unterhaltung – Kultur.

Im Kinderreport des DKHW sprechen sich zum Beispiel 86% der befragten Kinder für eine Teilhabechance im Segment „Gutscheine für Bildung, Kultur, Sport und Freizeit“ aus.

Ein futuristischer hypothetischer Schwenker sei in diesem Zusammenhang gestattet. Wenn wir der Annahme gehorchend feststellen, dass mindestens jedes 3. armes/armutsgefährdetes Kind gleichzeitig noch signifikant erkrankt ist (eigene Hochrechnung des DKHS e.V. – F.), so stellt sich das Klientel was multiple teilhabebeschränkt ist, also in einer Schnittmenge was den Fonds der Kinder bildet, welche soziale und medizinische Indikatoren vereinen, im Volumen mit etwa 1.000.000 Kinder bundesweit dar. Im Vergleich: Der Wehretat soll in 2020 um etwa 1,7 Milliarden Euro steigen (laut Haushaltsentwurf im Stand von 09/2019 – siehe Tagesschaubericht vom 11.09.2019). Mit diesem Geld könnte die Bundesrepublik Deutschland, was natürlich ein realitätsferner Vorschlag ist, eine Reiseagentur für multiple teilhabebeschränkte Kinder aufbauen und JEDEM Kind einen hochwertigen Urlaub im Umfang von mindestens 1.000,- € anbieten und die Agentur sachlich und personell bundesweit aufstellen.

Was auf jeden Fall beim Wegfall der unsäglichen Ausgaben für Rüstung und Armee und einen politischen Konsens (fiktiv) unterstellt möglich wäre, allerdings auch schon ohne Hinzunahme der Mittel aus dem Wehretat (da die Umwidmung von Mitteln zur Alimentierung der Arbeit, des Erhalts der Arbeitsagentur und der indirekten Kosten der Arbeitslosigkeit ausreichen könnten), wäre die Etablierung eines öffentlichen Beschäftigungssektors, welcher dann sogar zum „Nulltarif“ zu haben wäre und somit allemal sich besser „rechnet“, als Arbeitslosigkeit zu bezahlen. Die größten Kostenkomplexe werden in der Regel durch die Wirtschaftsinstitute nicht erfasst, die Saldierung aller krankmachenden Symptome dieser Gesellschaftsformation, eines „Sozialstaates“ der nach Kassenlage und opportun gestrickten Konsens wahrgenommen wird, und nicht nach anthropogen determinierten unverrückbaren Sozialstandards.

Wieder zurück aus dem Reich der Träume in die Jetztzeit. Um einen ganz bescheidenen Beitrag für das „Menschenrecht“ auf Urlaub für alle Kinder zu leisten, gilt es einerseits der Realität Rechnung zu zollen, andererseits aber auch die Politik an Ihre Verpflichtungen, besonders im Kontext der vor Jahren schon ratifizierten UN-Kinderrechtskonvention (UN KRK) zu erinnern. Der Deutsche Kinderhilfsstiftung e.V. – Förderverein sieht die symbiotische Einheit der Artikel 24 und 31 als Maßstab bei der praktischen Umsetzung der UN KRK.

Doch, wie eingangs gefragt, was ist angemessen, vollkommen unabhängig von den vermeintlich vorhandenen finanziellen Ressourcen dieses reichen Landes? Es sollte darauf ankommen, unter Beachtung einer der Klientel entsprechenden Kostenstruktur, möglichst vielen Kindern mit dem vorhandenen Budget eine fördernde Unterstützung zukommen zulassen.

Sind für eine Freizeit für Kinder mit besonders sozialen Teilhabebeschränkungen, also dort wo für Urlaub in der Regel nicht ein Cent im Sinne eines frei bleibenden Einkommens vorhanden ist, häufig nicht einmal die Stadt- und Kreisgrenzen durchbrochen wurden, ein Regelförderbeitrag von 1,90 € pro Tag und Kind angemessen? Der Regelbetrag von ca. 1,90 € ergibt sich aus dem  realen Geldwert von nominal 2,50 € zum Zeitpunkt der Inkraftsetzung der Richtlinie in 2003, und somit der „erhöhte“ Beitrag von ca. 3,80 € real, bezogen auf das Jahr 2020 (nominal 5,- €, hier die Berechnung des Realwertes zum 31.12.2018) auf der Grundlage einer unterstellten Inflation von 1,5 bis 1,7% für die Jahre 2019 und 2020.

Unser Kind Alexandra Muster, bekommt, insoweit eine Mittelvergabe möglich ist und die formalen und inhaltlichen Voraussetzungen für eine Freizeit zutreffen, somit maximal 3,80 € pro Tag. Dieser Betrag, noch dazu ohne wahrhaftige Betrachtung der realen Kosten,  ist Zynismus pur! Auch 2003 (also vor knapp 20 Jahren bereits als Richtlinie ohne Dynamisierung verabschiedet) wurden die pagatorischen Kosten nicht zum Ansatz gebracht, ganz im Gegenteil, Maßstab war eine willkürliche Orientierung. Soll für Kinder die multiple teilhabebeschränkt sind, hier im Fokus besonders  für kranke, zum Teil schwer erkrankte Kinder welche gleichzeitig aus einem sozial prekären Umfeld stammen, dies eine seriöse Herangehensweise sein? Hier bedarf es keiner vertiefenden Kostenanalyse mit der differenzierten Darstellung der verschieden Kostenarten, welche hier  nicht nur notwendigerweise Platz und weitere Ressourcen einer Verschwendung zuführen würden, sondern das Wissen es mit einer Richtlinie zu tun zu haben, welche in keiner Weiser einer Evidenz basierten Studie folgte, eher einem Dünkel-Verein von unmotivierten Beamten-Gurus aus dem Sozialministerium von MV, Abteilung 2 für Jugend und Familie.

Im Ergebnis bedeutet dies eine reale Förderung für Alexandra Muster, welche anonymisiert aus einem Haushalt mit einer allein erziehenden Mutter mit insgesamt 10 Kinder stammt, eine irreversible Muskelerkrankung mit lebenslimitierender Ausprägung besitzt, eine Förderung bei einer Freizeit von 8 Tagen (An- und Abreisetag zählen auch noch als EIN Tag) in der Regelförderung von 1,90 € pro Tag, bei Zubilligung der erhöhten realen Förderung von 3,80 € pro Tag, in Summe somit real maximal 26,60 €. Diese sogenannte „Förderung“ ist eine beschämendes Feigenblatt einer Landespolitik, die sich rühmt besonders das Kindeswohl in den Blickpunkt gerückt zu haben, sich hinter einer „noch vorhandenen Förderung des Landes“ als Wohltäter sich zu platzieren, und das sich verbreitende Feuer der Kinderarmut mit Tropfen löschen möchte und nicht mit einem, auch als politisch eindeutigem Signal zu verstehenden, Förderrahmen der das Wort Förderung/Unterstützung verdient, auszeichnet. Diese sogenannte „Förderung“ bedient eine unhaltbare Bigotterie, welche sich leicht zwischen den faktisch vorhandenen Möglichkeiten von MV und den sozialen Proklamationen des Landes beweisen lässt.

Natürlich können mit keinem realistischen  Haushaltstitel des Landes MV alle in unserem Blick sich darstellenden 25.000 Kinder, welche multiple teilhabebeschränkt im Land sind, mit einer Förderung bedient werden.  Wenn wir von einer angemessenen Zuwendung sprechen, dann bitte orientierend an den wahrhaftigen Kosten. Um im minimalistischen Ansatz sich einer gerechtfertigten Angemessenheit zu nähern, wäre eine Parität zwischen öffentlicher Hand und privater Hand nicht nur angemessen, sondern es würde auch eine gebotene Wertschätzung des Ehrenamtes bedeuten, welches sich um diese Kinder wie Alexandra Muster kümmert. In einem breiten Diskurs wurde unser Verein mit der im Raume stehenden Zahl von 30,- € pro Tag und Kind (Stand 2020) oder einem Pauschbetrag von 250,- € ab einer Woche Ferienzeit konfrontiert.

Hierbei ist zu beachten:

Ø  Das hier in Rede stehende Klientel MUSS im Regelfall mit kostenfreien (symbolische Preisbilder) Ferienzeiten bedient werden, es ist in der Regel kein frei bleibendes Einkommen vorhanden.

Ø  Parität bedeutet vorschlagend mindestens 250,- € durch die private Hand, was, je nach Art der Ferienzeit, häufig bedeutsam erhöhter die private Hand belastet (Klaviatur des Fundraising)

Ø  Nicht selten sind außergewöhnliche Aufwendungen in der Logistik, der Betreuung (Betreuungsschlüssel) und dem Equipment vor Ort zu beachten.

Ø  Um höhere angemessene Förderungen im Sinne des Streckens zu Gunsten vieler Antragssteller zu ermöglichen - eines wie in der Höhe auch immer vorhandenen Topfes der öffentlichen Hand -  gehört in eine moderne Richtlinie ein  entsprechendes Instrumentarium, zum Beispiel die Nutzung  eines Matching-Fund Modells.

Ø  Bedauerlich und politisch skandalös ist die fehlende Einbindung und kommunikativ nicht   betonende Ansprache von multiple teilhabebeschränkten Kindern, wie konnte diese Schnittmenge mit der notwendigen Hervorhebung vergessen werden?

Hinweis: Als angenehme aber sehr starke Herausforderung sehen wir die überregionale Einbindung von Kindern, also jenseits unserer Landesgrenze. Unsere Leuchttürme von der Ostseeküste auch in anderen Regionen Deutschlands zu platzieren, ist unsere vornehmste Pflicht. Dieser Ansatz ist gemäß satzungsgemäßem Anliegen kaufmännisch sehr anspruchsvoll, denn häufig ist Vereinssitz auch gleichzeitig die einzige Chance nur in der Quellregion die öffentliche Hand um Hilfe zu bitten.

Im Folgenden möchte ich auf die Aktivitäten des DKHS e.V. – F. eingehen die zu einer Novellierung der Landesrichtlinie zur Förderung von Ferienfreizeiten führen sollten, leider, gestatten Sie mir den Vorgriff, ohne jeglichen Erfolg. Es gilt nicht im Einzelnen jeden Schritt ggf. in Gänze nachvollziehen zu können, alleine die stetige Ansprach an die Politik steht einerseits für unseren Versuch entsprechend sich in den sogenannten „demokratischen Mitwirkungsprozess“ einzubringen, was im Gegenzug mit einer maßlosen Arroganz der Politik, und mit einem unbeschreiblichen Desinteresse an dieser Thematik beantwortet wurde. Hierbei konzentrieren wir uns auf die wichtigsten Aktivitäten, die Liste erhebt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ø  Herbst 2014, vor 5 Jahren *, wird ein sogenanntes Strategiegespräch in der Staatskanzlei bzw. im Sozialministerium angeregt.

Ø  Nach ca. 6  Monaten wird nach mehrmaligen Nachfragen ein Termin ausgereicht

Ø  Am 09.03.2015, also vor 5 Jahren*, findet das Gespräch in Schwerin statt.

http://www.deutschekinderhilfsstiftung.de/mediapool/64/648515/data/Brief_Hesse_08032015.pdf  ist der Link zum Nachlesen (siehe unsere Startseite mit entsprechendem Hinweis) unserer gemeinsamen Forderungen, des DKHS e.V. – F. und des Landesverbandes des SoVD. Dieser Brief wurde durch das Sozialministerium von MV NIE beantwortet. Übrigens, der SoVD ist der zweitgrößte Sozialverband in Deutschland! 

Ø  Im Jahr 2015 fanden mit allen demokratischen Parteien des Landtages Gespräche statt.

Ø  Herbst 2015, vor 4 Jahren*, Einschaltung der Kinderkommission des Bundestages

Ø  Herbst 2015, vor 4 Jahren*, Zuarbeit zur kleinen Anfrage 6/4428 Landtag MV

Ø  Herbst 2015, vor 4 Jahren*, Erstellung der Petition 2015/00185 Petitionsausschuss MV

Ø  Sommer 2016, vor 3 Jahren*, der Landtag von MV beschließt die Petition in die Vorbereitung von Gesetzesentwürfen nutzend, zu empfehlen, Landtagsdrucksache 6/5603

Ø  Sommer 2017, vor 2 Jahren*, Brief an die Ministerpräsidentin Frau Schwesig,

Ø  Herbst 2017, Anruf des Staatssekretärs von Vorpommern, Herrn Dahlemann, mit der Aussage (Zitat): „Ich werde den Brief der MP nicht beantworten, es käme nur auf die Ihnen bekannte Zustandsbeschreibung heraus“ (Zitat Ende) anders ausgedrückt: Sie wissen, dass sich nichts getan hat.

Ø  Herbst 2018, vor einem Jahr*, Kontaktaufnahme mit dem Bürgerbeauftragten des Landes MV, Herrn Crone, unter Beibringung zahlreicher Unterlagen

Ø  Herbst 2018, vor einem Jahr*, Gespräch mit Herrn Crone (dieser hatte leider sämtliche Unterlagen vergessen) mit der hoffnungsvollen Aussage eines Zwischenberichts bis zum Februar 2019

Ø  Sommer/Herbst 2019*, also in diesen Tagen und Wochen, weder ein Zwischen- oder Endbericht zum vorgetragenen Anliegen durch den Bürgerbeauftragten liegt vor, im Gegenteil, Herr Crone teilt mit, dass erst im Juli 2019, also 9 Monate nach dem Erstgespräch in dieser Sache mit dem Bürgerbeauftragten, er es für angebracht hielt mal im Sozialministerium von MV nachzufragen ob sich etwas getan hat…

Ø  September 2019, Ausreichung eines offenen Briefes unseres Verein an den Bürgerbeauftragten des Landes

Ø  Sommer 2019*, wiederholende Kontaktaufnahme zur Staatskanzlei am 08.08.2019,

Ø  September/Oktober 2019, das Büro der Ministerpräsidentin Frau Manuela Schwesig, hier in Person Herr Sven Zylla, schreibt u.a. auf unsere Nachfrage wann der im August 2017 (!!!) in einem persönlichen Gespräch übergebene Brief  an die Ministerpräsidentin weitergeleitet wurde: “Ich bitte um Entschuldigung, dass wir es seinerzeit versäumt haben, Sie darüber zu informieren“  Eine weitere Nachfrage ob die Weitergabe im Herbst 2017 erfolgte oder erst im Herbst 2019 an die Staatskanzlei wurde nicht beantwortet (Stand 12/2019). Dies bedeutet, entweder wurde der Brief vor 2,5 Jahren* weiter gereicht und nicht durch das Sozialministerium zur Kenntnis genommen oder er wurde im Herbst 2019 weiter gereicht und hat so lange in Büro der Ministerpräsidentin, Frau Manuela Schwesig, für Desinteresse gesorgt! Es ist keine Frage einer demagogischen Betrachtung sondern ausschließlich eine Frage der Logik, nur eine Variante kann stimmen!

Ø  September 2019, alle Fraktionen des Landtages erhalten den offenen Brief, von 4 Fraktionen und einer Gruppe Fraktionsloser reagiert gerade mal eine Fraktion mit der Bitte um ergänzende Informationen.

Ø  September 2019, der Vorsitzende des Sozialausschuss von MV, Herr Thorsten Koplin (DIE LINKE), verhindert aus nicht nachvollziehbaren Gründen, und im Wissen der notwendigen überfälligen Novellierung der Landesrichtlinie  zu Gunsten von ca. 25.000 Landeskindern in MV, als beispielgebend für 1.000.000 Kids im Bund, die Aufnahme des Themas auf die Tagesordnung. Hintergründe liegen in einer persönlichen, offensichtlich erst seit kurzem vollkommen unbegründeten Aversion zum Protagonisten des DKHS e.V. – F. Mittels einer massiven Verleumdungskampagne (welche mit Sicherheit nicht den kranken Kindern aus sozial prekärem Umfeld hilft) hat Herr Koplin öffentlich im Sozialausschuss nach Gutsherrenart die Aufnahme eines notwendigen Diskurses zur Novelle Landesrichtlinie Kinder- und Jugendfreizeiten (LJP3) verhindert. Der Landtag hat erst kürzlich, Dezember 2017, in seiner Drucksache 07/1540 die beschämende Aktivitäten des Herrn Koplin beim Ministerium für Staatssicherheit über 1,5 Seiten beschrieben. Es scheinen auch HEUTE noch, also im jetzigen Momentum, das Diskreditieren, Verleumden und Denunzieren für Herrn Koplin wichtig zu sein, denn es kann kein nachvollziehbaren Grund geben, egal welcher Personenkreis sich für eine überfällige Novelle stark macht, die notwendige Diskussion hierzu im wichtigsten politischen Landesgremium für Sozialfragen zu verhindern.

Ø  November 2019, eine Anzeige wegen Verleumdung nach § 187 StGB wurde gegen Herrn Koplin, vorerst informativ, erstellt und dem Sozialausschuss des Landtages mit Einschreiben/Rückschein zugestellt. Eine Reaktion erfolgte bis jetzt, 12/2019, nicht. Sollten noch entsprechende Reaktionen oder NICHT-Reaktionen sich ergeben, so werden wir diese hier veröffentlichen.

Ø  Dezember 201904.12.2019, erschien der "Kinderrechte Index" des DKHW, Berlin. Mecklenburg/ Vorpommern (hier können Sie es u.a. auf Seite 244 nachlesen) wird unter anderem mit folgender Aussage konfrontiert (Zitat): " Bei der Elternbewertung von verschiedenen Freizeitorten und -angeboten in der direkten Umgebung schneidet das Bundesland mit Abstand am schlechtesten ab (2018)." bezogen auf alle 16 Bundesländer!

Ø  Dezember 2019, 17.12.2019

Der Vorsitzende des Sozialausschusses des Landtages von Mecklenburg/Vorpommern, Herr Torsten Koplin (DIE LINKE), gesteht in implizierter Form eine starke Verleumdungsattacke gegen den Deutsche Kinderhilfsstiftung e.V. – Förderverein. Offensichtlich hält Herr Koplin, möglicherweise im Schulterschluss mit der Ministerpräsidentin von MV, Frau Manuela Schwesig (SPD), es für angebracht sich weiterhin einer „vorsätzlichen Körperverletzung gegenüber Kindern schuldig zu machen“.

Im Unterschied zur Ministerpräsidentin, welche aufgrund Ihres Phlegmas und Ihres hörigen Gönnerkreises  einfach, trotz mehrfacher Bittstellung unseres Vereins sich ratend und ggf. auch fordernd in den Prozess der überreif notwendigen Novellierung zur Änderung der Landesrichtlinie für Kinder und Jugendfreizeiten (LJP 3)  einzubringen, mit Ignoranz glänzt, verleumdet und beschämt Herr Koplin mit Vorsatz unseren Verein und seine Vertreter in der Öffentlichkeit.

Hierbei gilt es den Tatbestand einer wahrhaftigen Verleumdungsattacke rechtlich zu überprüfen, denn nach nunmehr fast einem Monat hat sich Herr Koplin nicht zu den von uns dargestellten Vorwürfen, versandt mittels Einschreiben/Rückschein (Kopien und Eingangsbestätigungen wurden archiviert), einer strafbewehrten Verleumdung positioniert. Die gesetzte Frist lief am 16.12.2019 um 20:00 Uhr aus! Die formale Anzeige an Herrn Koplin, aber auch an die Verantwortlichen des Landtages und des Sozialausschusses wurden  zur Kenntnis genommen. Der Landespolitik ist NACHWEISBAR das Schicksal der von uns besonders ins Auge gefassten betroffenen 25.000 kranken und  behinderteMn Kinder aMus  MV egal! Ø  Dezember 2019, 17.12.2019 Heute wurde das konkrete Desinteresse des Landes MV bekannt, das Teilhabegesetz für behinderte Menschen mit den notwendigen Mittel auszustatten. Das Land wird mit einer weiteren Klage überzogen. So sieht das wahre Gesicht der Landesregierung und seiner Stallhalter, wie Herrn Stasi-Offizier Koplin, aus. Frau Schwesig, kostenfreie Kitas, dann auch noch ohne angemessene Personalausstattung, und vollmundige, meist rhetorisch gut formulierte Versprechen mit Blick auf das anzustrebende Gesundheits- und Tourismusland MV als die zukünftige Nummer 1 im Bund, sind Seifenblasen. Behinderte, gleich welcher Altersgruppe, brauchen wahrhaftige Hilfe.

Ø   Januar 2020, 22.01.2020

Mit Schreiben vom 21. Januar 2020 erreichte uns ein Statement vom Sozialausschuss des Landtages von MV mit dem Hinweis, es würde noch in 2020 eine Novelle zum Landesjugendplan geben. Ist es ein wahrhaftiger Erfolg oder nur ein Pyrrhussieg? Wir werden berichten.

* zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf unserer Homepage, also ggf. zum Zeitpunkt Ihrer Kenntnisnahme schon wesentlich länger, Redaktionszeitpunkt der Sachverhaltsdarstellung hier auf unserer Homepage Dezember 2019

 

Lieber Leser,

wir werden diese skandalösen beschämenden Vorgänge im politischen Raum weiter  verfolgen und Sie hier weiter informieren. Zynismus pur ist dieses Verhalten der politischen Nomenklatur von MV. Im Sinne eines möglichen Reagierens und dennoch nur ausschließlichen Schweigens, kann die Metapher einer vorsätzlichen Körperverletzung, auch nicht ausgeschlossen die Ministerpräsidentin des Landes von MV, Frau Manuela Schwesig, hier für die politisch Verantwortlichen in Betracht gezogen werden.

Natürlich müssen im Politikbetrieb auch Prioritäten gesetzt werden, doch nach der Listung der oben genannten Aktivitäten, nunmehr im 6. Jahr (!!!) nicht eine Zeile an substanzieller Veränderung, meistens noch nicht einmal die Bestätigung des Posteingangs wahrzunehmen, hat nichts mit einer anderen Prioritätensetzung zu tun, es geht im Dezember 2019 um ca. 25.000 Landeskinder in MV und etwa 1.000.000 Kinder bundesweit!

Michael Seuchter/Vorstandsvorsitzender des DKHS e.V. - F.      Dezember 2019

 

 

 

Deutsche Kinderhilfsstiftung e.V. - Förderverein | info@deutschekinderhilfsstiftung.de